TENERIFFA INSIDER TIPPS

Formule 1 Op Tenerife. Foto van een race auto met op de achtergrond Teide.

Formel 1 auf Teneriffa

Noch zwei Wochen und dann beginnt die Formel-1-Saison wieder. Obwohl ich selbst kein großer Fan bin, schaue ich gelegentlich ein Stückchen mit, wenn mein Mann vor dem Bildschirm festgeklebt ist. Was mir eigentlich am meisten an dem ganzen Spektakel gefällt, ist die Atmosphäre drumherum. Wie Zehntausende von Fans ein großes Fest daraus machen. Egal wo auf der Welt, es ist eine einzige Geselligkeit, mit verrückten Hüten, bunten Flaggen und bemalten Gesichtern. Und keine Fans, die sich prügeln oder nach dem Spiel Schaufenster einschlagen, wenn ihr 'Team' nicht gewonnen hat. So sollte es sein!

Nachhaltigkeit und Wirtschaft

Klimaneutralität ist bei solch einem Rennspektakel nicht gegeben. Abgesehen von den Emissionen durch die Rennwagen gibt es auch die Logistik, um den gesamten F1-Zirkus um die Welt zu bewegen. Und auch die Fans - die oft keine Kosten und Mühen scheuen, um dies live zu erleben - tragen dazu bei.  

Wenn wir schon von einem 'Beitrag' sprechen: So ein Spektakel ist aus wirtschaftlicher Sicht interessant, denn schließlich müssen all diese Fans irgendwo übernachten und etwas essen. 

Bald auch auf Teneriffa?

Dass Teneriffa da ebenfalls ein Stück vom Kuchen abbekommen möchte, ist verständlich. Unter dem Namen Circuito Insular del Motor läuft seit Jahren ein Projektvorschlag, um auf Teneriffa einen neuen Rennkurs zu bauen, der sowohl für Motorrennen als auch für Formel-1-Tests geeignet ist.

Der Plan sieht vor, dass dieser Rennkurs in der Nähe des Dorfes Atogo gebaut wird, das zur Gemeinde Granadilla de Abona gehört (in der Nähe des Flughafens Tenerife Sur). Angeblich soll die Fläche 650.000 m2 umfassen, mit 16 Kurven und einem Geraden von 800 Metern. Das Projekt soll bis 2027 abgeschlossen sein. Klicken Sie hier für die offizielle Website des Circuito Insular del Motor, wo Sie sich bereits umsehen können.

Protype Motor Circuit
Prototyp Circuito Insular del Motor

Lokale Bevölkerung freut sich nicht wirklich 

Während sich die reichen Magnaten zweifellos über ein solch großes Projekt die Hände reiben, ist die lokale Bevölkerung, gelinde gesagt, nicht sehr erfreut.  

Neben den Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen nimmt auch die Irritation unter der lokalen Bevölkerung aufgrund des zunehmenden Tourismus auf Teneriffa zu. Dies richtet sich nicht so sehr gegen die Touristen selbst, sondern hängt mit einem grundlegenden Problem in der Struktur der Insel zusammen.  

Mit ausgebuchten Hotels und einem wachsenden Wohnungsnotstand spüren viele Einwohner täglich die Folgen des Touristenstroms. Aufgrund des Aufkommens von Ferienwohnungen sind die Preise der noch wenigen verfügbaren Häuser im Süden unbezahlbar geworden. Mitarbeiter in der Gastronomie sind gezwungen, in bezahlbarere Gegenden - weit weg von ihrem Arbeitsplatz - umzuziehen, was täglich zu langen Staus auf den Autobahnen führt. Einige Arbeitnehmer bevorzugen es, dem Verkehr auszuweichen, indem sie unter der Woche in ihren Autos schlafen, nur um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Eine bedrückende Situation.

Diese Situation wirft Fragen zur Nachhaltigkeit eines weiteren touristischen Wachstums und dessen Auswirkungen auf die Insel und ihre Bewohner auf. 

Schlussfolgerung 

Es ist verständlich, dass die wirtschaftlichen Vorteile des Motorsportevents verlockend erscheinen, aber es ist von entscheidender Bedeutung, dass diese nicht auf Kosten der Umwelt und der Lebensqualität der lokalen Gemeinschaft gehen.  

Es ist notwendig, dass die Behörden und Projektentwickler eng mit lokalen Interessengruppen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass mögliche schädliche Auswirkungen minimiert und geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die natürliche Schönheit von Teneriffa zu schützen.   

Also müssen wir noch auf weitere Nachrichten warten.   

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